Zum Thema Osteopathie                
Gemeinsam mit 29 Frauen frühstückten wir am Dienstag, dem 21. April 2009 im Leohaus. Im frühlingshaften Ambiente  wurden angeregte Gespräche geführt.
Anschließend befassten wir uns mit dem Thema Osteopathie. Doch was muss man sich darunter vorstellen? Angelika Gaske, Osteopathin aus der Olfener Praxis Rau erklärte uns ausführlich und sehr anschaulich, was es mit dieser ganzheitlichen Behandlung des Menschen auf sich hat. Die Osteopathie zählt zu den manuellen Therapiemethoden. Der Begriff kommt aus dem Griechischen: osteon = Knochen; pathos = Leiden, Krankheit.
Die Gesundheit im Körper wird durch Bewegungen und durch das perfekte Zusammenspiel von Organen, Knochen und Muskeln hergestellt. Es entsteht ein Gleichgewicht, das vom Körper immer wieder neu gesucht wird. Da die Organe, Knochen und Muskeln wie in einem Netzwerk miteinander verknüpft seien, könnten Bewegungseinschränkungen und Störungen vor allem der Gelenke und Faszien (bindegewebige Umhüllungen von Muskeln und Muskelgruppen) auch an anderen Organen und Körperregionen Symptome auslösen. Hier setzt der Osteopath an, sucht nach der Störung „1. Ordnung“, dem Ursprungsproblem, das weitere Beschwerden und Verformungen nach sich gezogen hat, er behandelt nicht den akuten Schmerz. Bei der Behandlung verwendet der Osteopath weder Instrumente noch Medikamente. Er gebraucht lediglich seine Hände. Durch gezielten Druck versucht er, Bewegungseinschränkungen aufzuheben mit dem Ziel, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren.

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