Unsere Planwagenfahrt vom 08. August 2007

 

Pünktlich um 13.00 Uhr starteten wir unsere Planwagenfahrt von der Stadthalle Olfen aus.
 
Mit 22 Frauen ging es auf vielen Nebenstraßen über Vinnum nach Waltrop.
 Unsere Planwagenfahrt konnte nun beginnen.
Hier klicken, um Bild zu vergrößern Zu Beginn begrüßte Anglika Ahmann alle Teilnehmer.
Kaffee und Kuchen zur Stärkung
Es gab viel zu erzählen. Während der Fahrt wurden dann auch Kaffee und Kuchen gereicht.
Unser Planwagenfahrer
Gutgelaunt und gestärkt erreichten wir unser Ziel: das alte Zechengelände in Waltrop.
Dort erhielt unser Fahrer erst einmal eine Stärkung als Dankeschön für die gute und sichere Fahrt.

Anschließend haben wir, unter der Leitung von Herrn Tinkloh, einem Mitarbeiter der Firma Manufactum, die Firmengebäude der Firma "manufactum Hoof & Partner KG" besichtigt, die ihren Sitz in dem heute noch stehenden Teil der Zechengebäude hat. Als Verwaltungsgebäude wurde die Zentrale Maschinenhalle der Schachtanlage fertig gestellt, die Verkaufsräume befinden sich in der ehemaligen Waschkaue. Die drei Zechengebäude, die das Unternehmen nutzt, wurden grundsaniert und unter Einhaltung aller Denkmalvorschriften wieder instand gesetzt. Man kann überall noch die alten Backsteine erkennen, die Rundbögen etc. Es ist interessant zu sehen, wie alt und neu miteinander harmonieren.

 

Herr Tinkloh Gut sind die alten Backziegel zu erkennen.

In den Zechengebäuden finden immer wieder Kunstausstellungen statt:

Bilder von Frau Gröpper.

wie hier in der Fördermaschinenhalle. Zur Zeit stellt Frau Gabriele Gröpper ihre Bilder aus:

Kohle in der Begegnung - Impressionen in Wort und Bild.


Was muss man sich unter der Firma Manufactum Hoof und Partner KG vorstellen?

Der gelernte Buchhändler Thomas Hoof, der ein gebürtiger Olfener ist, hat im Jahre 1989 die Firma Manufactum Hoof und Partner KG gegründet. Seit seiner Gründung bemüht sich das Versandhaus "manufactum Hoof & Partner KG" aus Waltrop um hochwertige Produkte.  

"Es gibt sie noch, die guten Dinge." ist der Leitgedanke dieser Firma.

Bereits der Name
(manu factum = handgemacht) bringt die Philosophie des Unternehmens auf den Punkt:

Im Katalogtext heißt es:
"Wir haben uns vorgenommen, Dinge zusammenzutragen, die in einem umfassenden Sinne 'gut' sind, nämlich:
- nach hergebrachten Standards arbeitsaufwendig gefertigt und daher solide und funktionstüchtig
- aus ihrer Funktion heraus materialgerecht gestaltet und daher schön,
- aus klassischen Materialien (Metall, Glas, Holz u.a.) hergestellt, langlebig, und reparierbar und daher umweltverträglich."  Manufactum).

So findet man hier ein breites Sortiment an Gegenständen des täglichen Lebens, die unsere Großmütter bzw. Großväter bereits kannten, schätzten und ständig benutzten.
Wie man sich denken kann, geht es dabei natürlich nicht um das neueste, modische Design
oder irgendwelchen Schnickschnack, sondern um die Funktionstüchtigkeit und Beständigkeit der Dinge
des täglichen Lebens und damit um die Qualität von Gegenständen, die ständig benutzt werden,
weil sie für bestimmte Zwecke gebraucht werden und somit unabdingbar sind, und die daher nicht nur praktisch, sondern auch einfach zu handhaben und vor allem robust und langlebig sein müssen.
 

Danke für die interessante Führung. Die Verkaufshalle mit vielen alten Produkten, die an frühere Zeiten erinnern.
Nach den Ausführungen von Herrn Tinkloh hatte jeder genügend Zeit, sich die Verkaufsprodukte in Ruhe anzusehen.
Na, vielleicht ein etwas ausgefalleneres Stück?
Vor der Abfahrt mit dem Bus zurück nach Olfen gab es noch einen schmackhaften Imbiss in der Gaststätte,
die ihre Räumlichkeit in der alten Lohnhalle des Zechengeländes hat.
Der Imbiss war lecker. Allen hat es geschmeckt.
 
 

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